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sehnsucht

on

Manchmal trage ich Sehnsucht in mir
Sehnsucht nach allem was war ,
allem was ich je wollte.


Seit einiger Zeit trage ich noch etwas viel tiefer in mir,
die Sehnsucht nach dir.
Jeden Abend... jede Nacht lieg' ich stundenlang noch wach
und denk dabei nur an dich... denn auf dieser Welt bist du das
größte Glück für mich.
Ich will dich küssen, doch du bist nicht hier.,
ich seh' dein Bild und wünschte mir...du wärst jetzt hier bei mir,
deine Nähe deine Wärme sind für mich das Schönste auf dieser Welt.


Sogar wenn es regnet
wünsch' ich mir, dass du der Regentropfen bist
der auf mich niederfällt und sanft streichelt mein Gesicht
Wenn der Wind weht... wünsch' ich mir, dass du der Lufthauch bist,
der an mir vorbeistreift und mich zärtlich berührt.
Ja so fühl' ich seit einiger Zeit
Wie auf Wolken bewege ich mich fort,
es hält mich weder da noch dort.
Dieses Gefühl der Unruhe in mir,
ich denk das liegt nur an dir.


Ich danke Dir, für jede Minute mit Dir.

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schon alt

on

...ich schau aus dem fenster ins dunkel der nacht...

...seh die sterne und muss an dich denken...

...wie sehr du mir doch schon wieder fehlst...

...ich kann es nicht in worte fassen...

...den nichts ist vergleichbar mit dir...

...ich danke dir für das lächeln das du mir schenkst...

...mein herz ich könnte noch tausende solcher zeilen schreiben...

...doch keine würde ausdrücken wie lieb ich dich hab!...

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Angst

on

Manchmal hab ich Angst zu sagen
was ich fühle, was ich will,
was ich liebe, was ich brauche.
Bin dann lieber einfach still.

Angst die lähmt mich, drückt mich nieder.
Kann nicht denken froh und frei.
Angst ergreift mich immer wieder.
Dass sie doch nur stille sei!

Angst hat man so oft im Leben,
doch glücklich, wer die Angst besiegt.
Dem wird Gott die Freude geben
und jeder Tag ihm neu erblüht.


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Stoppt den Wahnsinn der Normalität-

on

(Gedicht einer jungen Frau nach einem Besuch bei ihren Eltern und Verwandten)


Sie reden von Frieden
Und kaufen die Bananen von der Hazienda, wo man die Bauern
erschlug.
Sie hassen mich, wenn ich dazu etwas sage.
Sie reden von Freiheit
und trinken den Kaffee, den Sklavenhände ernten mussten.
Sie reden von Gesundheit
und benutzen Medizin, welche Versuchstiere lebendig seziert.
Sie reden von Schönheit
und töten die Schönheit des wilden, heiligen Lebens.
Fast hätten sie auch meine getötet.


Sie reden von Liebe
und ignorieren das Blut, das für ihren Konsum vergossen wurde,
Sie reden von Toleranz
und verurteilen die, die ihre Spiele nicht mehr mitspielen.
Sie reden von Humanität
und spielen mit in dem tödlichen Spiel,
das sie „Kultur“ nennen oder „Anstand“ oder „Moral“.
Sie reden von Gerechtigkeit
Und sehen nicht mehr das himmelschreiende Unrecht in Läden,Stra-
ßen und Fabriken, in Kirchen und Gerichten, in Zeitungen und Fern-
sehen und in der dritten Welt, die für ihren Wohlstand zahlen muß.


Sie predigen auf Kongressen
und reagieren nicht mehr auf das Elend vor ihrer Haustür.
Sie reagieren nicht mehr auf die Folterkammern der Erde.
Sie wissen nicht, was es heißt, im Feuer zu sterben.
Sie brauchten nicht mehr zu trauern, denn sie haben aufgehört zu lie-
ben.
Sie fragen uns, wenn wir nach Hause kommen,
ob wir in der richtigen Krankenversicherung sind
und denken fürsorglich an unsere Rente.

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