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Offener Brief an die Bundesregierung - von Susanne Sejana Kreth

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Ich habe mir das politische Geschehen sehr lange still betrachtet, darüber geschrieben und mit meiner bescheidenen, im Hintergrund wirkenden Tätigkeit als Autorin und Herausgeberin einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass ein Teil unserer Bevölkerung bewusstseinsmäßig aufgewacht ist. Inzwischen ist der Funke übergesprungen und wir sind im Wandel unserer Gesellschaft angekommen. Dieser Wandel umfasst sehr viel mehr als das, was wir auf der politischen Bühne sehen und was sich auf die sozialen und wirtschaftlichen Systeme auswirkt. Ich möchte mich in diesem Offener Brief an die Bundesregierung wenden, mich jedoch darauf beschränken, was sich im Moment sichtbar in unserer Gesellschaft abspielt.

Der Mensch von heute entspricht nicht mehr dem vor 30 Jahren, was seine Bedürfnisse und sein Bewusstsein betrifft. Dementsprechend verändert sich unsere Gesellschaft im Moment auch sehr stark und reißt das Gefüge der Systeme, in denen wir leben, immer mehr auseinander. Das geht schon einige Jahre so, kommt aber jetzt zu einem Höhepunkt, an dem die Politik ernsthaft handeln muss. Überall ist zu beobachten, wie sich die Bedürfnisse, Anforderungen und Ansprüche an das Leben verändert haben. Diese passen nicht mehr zu den Systemen, in denen wir zur Zeit noch leben. Diese bedürfen einer dringenden Erneuerung.

Zuerst war es die Energiekrise, die den Wandel sichtbar zeigte. Im Jahr 2007 erreichte diese die kritische Masse, und erstmals wurde der Ruf laut, sich von der Atomenergie abzuwenden und die sauberen erneuerbaren Energien zu fördern, um das veränderte Klima zu schonen. Wir könnten heute schon sehr viel weiter sein, wenn Sie den Ausbau und die Förderung der erneuerbaren Energien unterstützen und sich von der Atomlobby distanzieren würden. Stattdessen werden Lobbyinteressen vorgezogen und es den Vertretern von sauberen Energien erschwert, einen Marktanteil zu gewinnen. Deutschlands Rolle ist es, Vorbild beim weltweiten Atomausstieg zu sein, doch Sie, liebe Frau Merkel, weigern sich, dieser Aufgabe nachzugehen und ziehen es vor, die Lobbyisten zu bedienen.

Dieselbe Tendenz sahen wir bei der Entwicklung neuer Antriebssysteme. Erst jetzt kommt in Bezug auf Elektroautos einiges in Gang, jedoch nur dadurch, dass die Atomlobby erwartet, wegen der nötigen Energie für eine flächendeckende Nutzung von E-Autos gebraucht zu werden. Tatsächlich belegen Studien, dass wir die Kernkraft nicht benötigen und allen Energiebedarf mit erneuerbaren Energien, so sie denn umgesetzt und ausgebaut werden, decken können. Würde jedes Land die Energie fördern, die seine Ressourcen hergeben (Sonne in heißen Ländern, Windkraft in Küstengebieten, Wasserkraftwerke an Flüssen usw.), wäre ein neues Energiesystem durchführbar. Einzig die Lobby- und Industrie-Interessen verhindern diese Entwicklung.

Zum anderen kommt die Klimalüge hinzu, die durch gefälschte wissenschaftliche Studien den Irrglauben verbreitet hat, dass allein das CO2 dafür verantwortlich ist, dass unser Planet sich erwärmt. Tatsächlich sind aber kosmische Einflüsse für den Wandel der Wettermuster und des Klimas verantwortlich. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Vorgang unseres Planeten, der sich – mithilfe dieser kosmischen Einflüsse – auf andere Gegebenheiten einstellt. Ein Teil des Klimawandels ist natürlich menschengemacht – durch Industrie- und Autoabgase, die den Wandel des Klimas lediglich extremer gestalten als er natürlicherweise abliefe. Den einzigen Gewinn, den wir aus der CO2-Debatte ziehen, ist das Aufwachen der Menschen, die sich inzwischen überall für den Erhalt der Umwelt und die Förderung sauberer Energien einsetzen. Die Wahrheit, die vielen Klimaforschern jedoch klar ist, wird noch immer unterdrückt – ebenfalls aus Lobbygründen. Dahinter steht die Atomindustrie, die ein Interesse an längeren Laufzeiten der AKWs hat. Genau für diese setzen Sie, liebe Bundeskanzlerin, sich ein, nicht aber für die Wahrheit und die Umwelt.

Das zweite System, das vom Wandel ergriffen wurde, ist das Finanzsystem. Dies kam ebenfalls 2007, und auf breiter Ebene 2008, durch die Finanzkrise in Gang. Diese Krise ist aber ebenfalls nicht das, was öffentlich postuliert wird, denn es handelt sich bei ihr nicht um eine kurzfristige Wirtschaftskrise, die bei Erhalt des Geldsystems über kurz oder lang behoben sein wird, sondern um eine generelle Systemkrise. Ausgelöst durch die Gier der Banken, hat sie weltweit das Finanzsystem zersetzt, das im Moment notdürftig geflickt, nicht aber in seiner Wurzel angegangen wird. Damit meine ich nicht, dass strengere Regulierung helfen würde, denn diese haben wenig Sinn, wenn das Geldsystem wieder in Gang kommen soll. Es ist in einer Sackgasse angekommen, aber nicht weil es an nötigen Regeln fehlt, sondern weil das hochverschuldete System an seinem Ende angekommen ist und die Fehler zeigt, wegen denen es nicht mehr funktionieren kann. Dieser eingebaute „Fehler“ ist der Zins. Durch ihn hat eine Umverteilung der auf der Erde fließenden Geldmenge stattgefunden, und zwar stets in eine Richtung, so dass immer weniger Geldmenge im System zirkulieren konnte, um alle auf eine gleichmäßige Art und Weise mit dem ursprünglichen „Tauschmittel“ zu versorgen. Der Zins hat dafür gesorgt, dass Geld, das zu Anfang nicht da war, um ihn aufzubringen, aus der bestehenden Geldmenge abgezogen wurde und zu den Banken und letztendlich denen floss, die hinter den Banken stehen. Ein Geldsystem, das auf Zinsen basiert, führt letztlich immer dazu, dass ein Mangel und eine Umverteilung des Geldes entsteht. Auf diese Weise haben sich die Unterschiede zwischen Arm und Reich ergeben, deren Kluft inzwischen riesengroß geworden ist. Die einzige Lösung für ein gesundes Wirtschaftssystem ist daher die Abschaffung des Zins und die Einführung einer Umlaufsicherung. Nur auf diese Weise findet eine gerechte Verteilung des Geldes statt, das stets im Geldkreislauf bleibt, ohne dass es durch Horten zum blockierten Geldfluss kommt. Ihr Politiker streitet Euch im Moment tagtäglich um eine verzweifelt gesuchte Lösung aus der Krise und überseht dabei, wie einfach alles wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann, wenn nur der Wille und das Bewusstsein für eine gerechte Verteilung und einen blühenden Wohlstand für alle Menschen da ist.

Damit sind wir beim dritten System, das jetzt in eine Krise geraten ist. Und das ist das Sozialsystem. Der Mensch, dessen Menschenwürde im Moment zu Grabe getragen wird, erlebt den Mangel an Wohlstand natürlich nicht, weil er nicht arbeiten will, sondern weil er trotz Leistung bis ins Kleinste vom Zinssystem geschröpft wurde, das ein Ungleichgewicht im Geben und Nehmen auf der Welt erzeugt hat. Dass das Steuersystem, das auf diesem Ungleichgewicht aufgebaut wurde, voll von ungerechten Regulierungen ist, durch die die Lobbyarbeit (durch Parteispenden-Begünstigung z.B.) noch unterstützt wird, sei nur am Rande erwähnt. Tatsache ist jedoch, dass die Umverteilung des Geldes (durch das Zinssystem) das Sozialsystem in die Enge getrieben hat. Zum anderen ist auch das Ende des Wachstums erreicht, etwas, dass Ihr Politiker noch nicht mitbekommen zu haben scheint. Denn inzwischen hätten wir eine blühende Wohlstandsgesellschaft erreicht, ebenso hohe technologische Errungenschaften, wenn das Geld da geblieben wäre, wo es hingehört: bei allen Menschen. Längst ist nicht mehr genug Arbeit für alle da, und sie reicht schon lange nicht mehr für eine volle Erwerbsarbeit für jeden aus. Eigentlich sollten wir uns darüber freuen, dass – wäre die Arbeit gerechter verteilt – jeder von uns heute nicht mehr soviel arbeiten müsste, um das an Leistung zu erbringen, das unsere Gesellschaft zum Erblühen bringt. Eine gesunde Gesellschaft übersieht diese Zeichen nicht, doch Sie interpretieren die hohe Arbeitslosenzahl als schlecht regulierten Arbeitsmarkt und Faulheit der Nicht-Arbeitenden. In Wirklichkeit braucht nicht mehr so viel gearbeitet zu werden, und die hohe Arbeitslosenqote zeigt uns eigentlich den prozentualen Überschuss an Wachstum!

Doch der Wohlstand, der eigentlich daraus folgen müsste, dass genug für alle erwirtschaftet wird, hat sich nicht eingestellt. Warum? Weil durch das Zinsssystem eine Umverteilung stattgefunden hat und nur diejenigen, die Zinsen erhalten, von dem erreichten Wachstum profitierten. Zuviel ging die ganze Zeit in Richtung derjenigen, die bereits viel haben, während der Wohlstand derer, die schwer dafür arbeiten, sich immer mehr schmälerte. Statt also den erreichten Wohlstand gerecht zu verteilen, wurde ein Ungleichgewicht geschaffen. Fortan arbeiteten die untere und Mittelklasse für die Zinsen und für diejenigen, die von dem erreichten Wachstumsstand, profitierten. Heute muss der Mittelstand mehr arbeiten als je zuvor, um weniger Standard als früher halten zu können. Und nur das Abzwacken des Geldes in Richtung Reiche hat dies verursacht.

Statt knapp bemessene Hartz IV-Gelder auszuteilen und den „Wachstums-Überschuss“ (die Arbeitslosen) wie nutzlose Menschen zu behandeln, wäre es sinnvoller gewesen, den erreichten Wachstumsstand der „fetten“ Jahre von vorneherein regelmäßig zu verteilen. Das Bedingungslose Grundeinkommen wäre solch eine Lösung. Es würde sogar noch die Prämisse erfüllen, die im Moment durch alle Debatten geht: Wer arbeitet, muss mehr haben als derjenige, der nicht arbeitet. Denn bekäme jeder Mensch ein Grundgehalt vom Staat ( = gerechte Verteilung), würde nicht nur der Leistungszwang wegfallen, sondern jeder Mensch könnte selbst entscheiden, ob er arbeitet und wie viel er dazu erwirtschaftet. Dadurch hätte jeder, der arbeitet, automatisch mehr als diejenigen, die es nicht tun. Und ich bin mir sicher, dass auch jene Minderheit, die im Moment keine Motivation hat, in Arbeit zu gehen, wieder Lust verspüren wird, am Schaffensprozess des Lebens teilzunehmen. Allein die Einführung des Grundeinkommens würde die Menschen aufatmen lassen, weil sie vom Druck des Leistungs- und Wachstumszwangs entkoppelt würden. Im Laufe der Zeit würde jeder Mensch wieder erspüren können, was er gerne tut und wo seine Gaben und Fähigkeiten liegen. Das Resultat wäre ein Land voller Menschen, die erfüllt einer Aufgabe nachgehen, die ihnen entspricht und die dem Wohle aller dient. DAS würde zu einer immensen Wirtschaftsblüte führen und das große Ungleichgewicht zwischen Geben und Nehmen auflösen! Sie aber debattieren endlos um Hartz IV-Regelungen, Mindestlöhne und Steuern, um letztendlich einer Fortsetzung und Verschlimmerung der schlechten Verteilung des vorhandenen Geldes zu dienen. Es ist im Grunde sehr einfach, die Schritte in eine blühende Zukunft einzuleiten, in der jeder Mensch in Würde, Fülle und Zufriedenheit leben kann, und es ist mir ein Rätsel, warum Sie, die unser Land leiten, diese einfache Lösung übersehen. Im Grunde lässt es nur einen Schluss zu: Sie sind bisher nicht auf die naheliegenste Lösung gekommen oder Sie wollen sie nicht.

Dass Steuergelder der arbeitenden Bevölkerung missbraucht und zu unsinnigen Zwecken wie z.B. die Unterstützung des Krieges in Afghanistan oder für Projekte verwendet wird, die in der Atomlobby, der Pharmaindustrie usw. Verwendung finden, führt dazu, dass immer weniger Menschen Lust haben, Steuern zu zahlen. Es wird ja doch nur wieder für Dinge verwendet (verschwendet), die uns nicht dienlich sind! Paradebeispiel war der unsinnige Fehlkauf der Impfdosen gegen die harmlose Schweinegrippe. Trotzdem die Medien uns weismachen wollten, es handele sich um ein gefährliches Virus, konnte sich aufgrund mutiger und intuitiv richtig liegender Menschen, die im Internet für Aufklärung sorgten, bei vielen Menschen durchsetzen, sich keine Angst vor der Schweinegrippe machen zu lassen. Im Bewusstsein der Menschen ist längst angekommen, was wahr ist und was nicht. Man kann uns nichts mehr vormachen, doch Sie versuchen es nach und wie vor und werden dabei immer unglaubwürdiger. Resultat der falschen Einschätzung, was die Impfung betraf: Den Krankenkassen fehlt erneut Geld. Kassen, deren Verwaltungsaufwand aber einfach zu hoch ist, und die dennoch ihre Kosten mit laufenden Beitragserhöhungen auf die Patienten umwälzen, weil sie der Meinung sind, sie müssten intern nichts ändern. Auch die Abwrackprämie ist ein solches Beispiel, diente sie doch dem wirtschaftlichen Zuwachs der sterbenden Autoindustrie. Auch das war völlig sinnlos, da es viel wichtiger gewesen wäre, in neue Technologien zu investieren, statt dem Verbrennungsmotor zu kurzfristigem Aufschwung zu verhelfen. Auch die Rettung der Banken aus Steuergeldern war eine Fehlentscheidung, da dieses Geld den Banken gezeigt hat, dass sie so weitermachen können wie bisher – was sie ja auch tun. Ebenso ist das Zulassen der Privatisierung von Allgemeingut ein Fehler, denn dabei handelt es sich um eine Veräußerung der eigenen Kultur und ein Ausverkauf der Errungenschaften der Gesellschaft. Und das nur, weil Zinsen nicht mehr bedient werden können und man verzweifelt versucht, der Verschuldung entgegenzuwirken. Einer Verschuldung, die nur durch das Zinssystem zustande gekommen ist. Neuestes Beispiel zweifelhafter Regierungshandlungen ist der Ankauf der Bankdaten-CD mit Steuergeldern, wodurch Sie, die Bundesregierung, endgültig den Rechtsstaat ad absurdum erklärt haben, weil sie sich selbst zum Hehler gemacht haben. Es hätte weitaus ehrlicher ausgesehen, hätten Sie versucht, die Daten ohne den Einsatz von Steuergeldern zu bekommen. Doch die Ursache für die Steuerhinterziehung wird nicht angegangen. Diese liegt im begründeten mangelnden Vertrauen gegenüber dem Staat und der Regierung, weil die Gelder der Menschen mehr verschwendet werden als je zuvor. Wäre das Vertrauen in die Regierung da, würde jeder gerne Steuern zahlen, um für eine bessere Bildung, Förderung von Kultur und Sozialem, guter Stadtplanung und saubere Technologien zu sorgen.

Diese fehlerhafte Einschätzung für die notwendigen Entscheidungen, was den Wandel unserer Gesellschaft betrifft, hat das Vertrauen in den Staat kaputt gemacht. Menschen gehen nicht umsonst auf die Straße. Sie laufen sogar inzwischen Amok. Firmen kämpfen ums Überleben und liefern sich einen verzweifelten Preiskampf. Und die meisten Menschen, Firmen und Staaten in Europa und anderswo versuchen verzweifelt, aus der Verschuldung (durch den Zins) herauszukommen. Das sind alles Zeichen, die Sie, die Politiker, bemerken müssen! Wachstum und Leistung gehörten in das vorherige Jahrtausend. Da hilft auch kein „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“. Das Zinssystem gehört weltweit abgeschafft, um wieder zu einer gerechten Verteilung und zu Wohlstand für alle zu finden. Vielleicht ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen, das vielen Menschen im Moment helfen würde, aus dem Zwang der Leistung und der Schikane des Hartz IV-Gesetzes herauszukommen, dann vielleicht gar nicht mehr notwendig.

Ich bitte die Bundesregierung, endlich anzufangen, sinnvolle Politik zu betreiben und die tatsächlichen Notwendigkeiten zu sehen, anstatt Lobbyinteressen zu bedienen und der jeweils anderen Partei die Schuld zuzuschieben. Dazu wäre es auch sinnvoll, das Volk in wichtige Entscheidungen miteinzubeziehen, statt wie bisher allein Dinge zu beschließen. Das Volk ist längst erwacht, hat gute Ideen, was man besser machen kann, und will gefragt werden. Es wird Zeit, dass Ihr Euch wieder Eurer eigentlichen Rolle besinnt: Angestellte des Volkes zu sein und den Bürgern zu entsprechen. Auch hier fehlt es an einem ausgeglichenen Geben und Nehmen.

Für die Unterstützung des sich wandelnden Klimas ist es absolut wichtig, erneuerbare Energien zu 100 Prozent zu unterstützen und den Atomlobbyisten einen Riegel vorzuschieben. Alle unnütz verschwendeten Steuergelder, die in den Krieg in Afghanistan, in die Bereicherung der Pharmakonzerne, in die Förderung alter Antriebskonzepte einfliessen, sollten schleunigst für den regionalen Erhalt der Systeme, für erneuerbare Energien, neue Verkehrskonzepte und vor allem in ein neues Finanzsystem investiert werden. Wenn so weitergemacht wird wie bisher, ohne zu erkennen, dass eine sich wandelnde Gesellschaft nicht mit bisherigen Methoden zum Erblühen gebracht werden kann, dann ruinieren Sie bewusst das letzte bisschen Würde der arbeitenden Bevölkerung, das Energiesystem unseres Planeten, die Umwelt und einen Großteil der Errungenschaften wertvoller Menschen, die stets dazu beigetragen haben, dass wir auf einem Planeten leben können, der sich entwickelt. Mit dem Zwang zum Wachstum und zur Leistung und mit Ihren lobbyistischen Eigeninteressen sorgen sie im Moment für das genaue Gegenteil.

Unser Planet Erde wandelt sich, und wir verändern uns mit ihm. Es findet eine enorme evolutionäre und gesellschaftliche Umwandlung statt, dessen Ausmaß wir gar nicht erfassen können. Es geht dabei um eine wesentliche Sache, die wir wieder in den Griff bekommen müssen: Das Ungleichgewicht von Geben und Nehmen. Reichtum ist nicht nur mit Geld erreicht, denn innerer Reichtum ist das, was denen fehlt, die versuchen, immer mehr an materiellen Gütern und Geld zu bekommen. Dagegen fehlt es denen, die ihren inneren Reichtum kennen, oft an äußerem Wohlstand. Genau da muss es sich wieder ausgleichen. Und Sie, die Politiker, die an den Hebeln des Gesetzes und auf der Plattform der Entscheidungen stehen, haben maßgeblichen Einfluss auf dieses Gleichgewicht. Liebe Mitglieder der deutschen Bundesregierung, verspielen Sie bitte nicht die Zukunft unserer Gesellschaft, indem Sie kurzfristigen Erfolgen und Wachstumschancen nachjagen. Dazu steht viel zu viel auf dem Spiel. Die Zeichen der Zeit stehen auf Umbruch. Bitte beachten Sie diese Zeichen, um zu gewährleisten, dass künftige Generationen nicht sagen müssen: Wieso haben Sie unsere Gesellschaft, unseren Planeten einem Ausverkauf dargeboten? Es hätte doch nur so wenig bedurft, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Und das ist die oberste Priorität, wenn wir wollen, dass unser Planet und unsere Zivilisation den Wandel so überstehen wollen, dass er uns allen eine wahre Transformation und keinen Zusammenbruch beschert. Oder wollen Sie so lange warten, bis die Menschen sich als Kollektiv zusammenschließen und sich schlichtweg weigern, den Staat, den Sie gerade zugrunde richten, weiter mit Steuergeldern zu finanzieren? Oder wollen sie vielleicht so lange warten, bis es keinem Menschen mehr möglich ist, Steuern zu bezahlen? Im Moment steuern Sie mit Ihren Entscheidungen auf einen Zusammenbruch hin. Der Übergang in eine neue Gesellschaft in Wohlstand und gerechter Verteilung aller Ressourcen kann ein sanfter Übergang werden. Dazu bedarf es wichtiger Entscheidungen in Bezug auf die künftige Gesellschaft. Bitte entscheiden Sie weise!

Autor/IN klick hier


http://www.energie-der-sterne.de/

Offener Brief an Christoph Hörstel

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Der Autor dieses Briefentwurfes bin nicht ich.


Sehr geehrter Herr Hörstel,

wir, (hier einfügen wer mit "wir" gemeint ist), haben schon ein paar Ihrer Vorträge und Interviews gesehen und sind sehr beeindruckt von Ihrer Fachkenntnis und dem Detailwissen, mit dem Sie aufzeigen können, wie die Lage in der aktuellen Politik ist. Es bräuchte mehr Menschen wie Sie, die mutig aufstehen und bereit sind, andere Menschen über die momentanen Geschehnisse zu informieren.
Nachdem man nun, unter anderem dank Ihnen, solche und andere Informationen zur Verfügung hat, stellt sich natürlich die Frage nach der Konsequenz. Viele Menschen wollen die Probleme in unserer Gesellschaft und in unserem System beheben. Dazu gibt es verschiedenste Lösungsansätze.
Wir vertreten die Ansicht, dass die Lösungsansätze nur so gut sein können, wie die Qualität der Erkenntnisse über die wirklichen Ursachen der Probleme sind. Je mehr Wissen man um eine Krankheit hat, desto eher ist man in der Lage, sie zu heilen und nicht nur an ihren Symptomen zu arbeiten.
Ohne hier eine grundlegende, auf Vollständigkeit abzielende Bewertung abgeben zu können, möchten wir trotzdem eine grobe Übersicht geben, wovon wir denken, was die Wurzel der Probleme in unserer Gesellschaft ist und worauf eine Lösung hinaus laufen muss:

Wir leben in einem monetären System. Geld ist die Grundlage allen Handelns und bietet gleichzeitig den Hauptanreiz, einer Tätigkeit nachzugehen. Alles Streben des Menschen in diesem System ist hauptsächlich deswegen vorhanden, damit Geld verdient werden kann. Der Mensch hat den Drang, überleben zu wollen und dies geht in einem monetären System nur, wenn er nach Profit strebt. Ohne Geld ist man in diesem System mehr oder weniger handlungsunfähig. Deshalb muss jeder Mensch so handeln, dass er für sich selbst genug Geld verdient, um sich und möglicherweise seine Familie zu ernähren und ihr einen gewissen Lebensstandart zu sichern. In diesem System wird nicht darauf geschaut, wie der Mensch sich seinen Lebensunterhalt verdient. Soziales Verhalten, Hilfsbereitschaft etc. finden in diesem System keine tatsächliche Belohnung in Form von Wohlstand. Nur das Verhalten, welches der Markt als gewinnbringend bewertet, wird auch entsprechend belohnt. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Arbeit in der Waffenindustrie oder als Investmentbanker handelt. Somit wird in diesem System vor allem anderen egoistisches Streben und Eigeninteresse entlohnt. Sorgen über soziale Aspekte kommen immer erst nach der Frage nach dem finanziellen Gewinn. Wenn sich die Industrie wirklich um die Gesellschaft kümmern würde, indem sie die sozialen Belange und das Gemeinwohl an erste Stelle setzen würden, würde das monetäre System nicht funktionieren. Gleichheit und Fairness haben in diesem System keinen Platz, weil die Grundlage dieses Systems, weshalb es überhaupt überleben kann, Wettbewerb ist. Dies führt zu der grundlegenden Erkenntnis, dass Korruption im monetären System implementiert ist. Da egoistisches Streben belohnt wird, ist es zwangsläufig so, dass die Menschen lügen und betrügen, um sich möglichst einen großen Vorteil gegenüber anderen zu verschaffen. Folgendes sehr simple Beispiel macht dies deutlich: Ein Elektrohändler wird jederzeit versuchen, seine Ware an den Mann zu bringen. Er wird versuchen, seine Produkte besser darzustellen, als die seiner Konkurrenz. Stellt er dies geschickt an, beispielsweise durch Werbung, kann er seine Waren absetzen, obwohl er genau weiß, dass ein anderer Elektrohändler die gleiche Ware billiger oder eine bessere Ware zum gleichen Preis anbietet. Was auf den ersten Blick normal erscheint, zeigt das eigentliche Problem: Lügen und Betrug werden in diesem System belohnt. Einen ehrlichen Händler gibt es in diesem System gar nicht, weil er mit seinem Geschäft nicht überleben würde.

Zusammenfassend gesagt: Dieses System ist auf Wettbewerb, Konkurrenz und Korruption aufgebaut und man kann in ihm nur erfolgreich sein, wenn man stets auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Den allgemeinen Theorien der Volkswirtschaft nach soll dieses egoistische Verhalten den Wohlstand der Gesellschaft im Ganzen heben. Leider hat diese Mentalität weit mehr Probleme verursacht, als es an positiven Aspekten für uns hervorgebracht hat (man muss sich nur die Realität anschauen um diese These bestätigt zu sehen).

Gleichzeitig ist Krieg der ultimative Stimulus einer jeden Volkswirtschaft in diesem System und dies macht Tod und Zerstörung zu einer positiven Sache für die, die in der kommerziellen und politischen Position sind um davon zu profitieren. Der Krieg ist in der Tat von den Unternehmen und Industrien gewollt (deshalb sind false flag attacks wie 9/11 nur Symptom eines kranken Systems) egal wie menschenverachtend er ist. Diese Realität betrachtend kann man sagen, dass Krieg niemals aufhören wird zu existieren, solange dieses Profitsystem herrschend ist, während das menschliche Verhalten selbst immer einen missbräuchlichen Hang zum Übervorteilen und Profitstreben entwickelt hat um zu überleben. Dieses System belohnt dieses Verhalten auch noch, anstatt dass es andere Anreize gibt, um sozialer zu handeln.

Hinzu kommen die Tatsachen, dass eine Ware in diesem System umso wertvoller wird, je knapper sie vorhanden ist. Dies gilt auch für unsere Ressourcen. Deshalb ist es in diesem System unmöglich, eine Ressource so reichhaltig anzubieten oder nutzbar zu machen, dass sie der ganzen Gesellschaft verfügbar gemacht werden kann. Knappheit bestimmt den Preis. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass vorhandene Technologien zurückgehalten oder nur spärlich angewendet werden, da ansonsten kein ausreichender Profit abfallen würde.

Ein weiteres Phänomen dieses Systems ist, dass ein kreislaufartiger Konsum stattfinden muss. Waren müssen immer wieder neu produziert und abgesetzt werden, deshalb werden oftmals billige Materialien verwendet, um einerseits den Preis zu drücken und andererseits die Haltbarkeit des Produkts nach unten zu fahren. Würde man in diesem System ein Produkt kreieren, das dauerhaft hält und sich wenig abnutzt, würde der Markt darunter leiden und somit auch das Unternehmen, das dieses Produkt produziert.

Ein weiteres Problem, welches dieses System nicht berücksichtigt und weshalb es über kurz oder lang kollabieren muss, sollte man sich nicht über Alternativen austauschen, ist das der technologischen Arbeitslosigkeit. Die menschliche Arbeitsleistung und ihre Entlohnung ist der Motor, der dieses System am Laufen hält. Durch die zunehmende Automatisierung vieler Arbeitsprozesse, wird menschliche Arbeit mehr und mehr nicht mehr nötig sein, um Produkte und Dienstleistungen, die die Menschen benötigen, bereit zu stellen. Daraus folgt, dass die Menschen weniger Geld für den Konsum übrig haben und somit die Unternehmen immer weniger einnehmen können. Somit steht ein Kollaps dieses Systems früher oder später bevor.

Als letztes sei noch das Phänomen des Zinssystems erwähnt: Durch die Tatsache, dass alles Geld der Welt aus einem Kreditgeschäft heraus entstanden ist, ergibt sich, dass immer mehr Schulden auf der Welt existieren, als Geld im Umlauf ist. Denn der Zins, der auf jedem Kredit lastet, wird bei der Geldschöpfung (=Kreditvergabe) nie mitgeschöpft. Dies führt zu einer Vermögensverteilung von unten nach oben und zwingt die Wirtschaft zum stetigen exponentiellen Wachstum, welches vornehmlich auf Kosten der Menschen und der Natur geschieht.

Man kann also mit einiger Gewissheit konstatieren, dass das monetäre System überholt ist und es zudem fast ausschließlich schlechte Anreize sind, die den Menschen zum Wohlstand verhelfen. Dieses System hatte in der Vergangenheit durchaus seine Berechtigung, jedoch konstatieren wir, dass es durch den technischen Fortschritt und dank neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse möglich ist, jedem Menschen ausreichend Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um ein Leben ohne Hunger und Armut zu führen. Das monetäre System hindert uns jedoch daran, diese Ressourcen jedem zugänglich zu machen. Die Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und revidiert alte Thesen um neue Erkenntnisse hervor zu bringen. Das monetäre System jedoch besteht seit Jahrhunderten, ohne dass es je wirkliche Alternativen gegeben hätte. Es ist Zeit, auch in diesem Bereich auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse beispielsweise aus dem Bereich der Soziobiologie, Anthropologie, Hirnforschung, Psychologie etc. zurück zu greifen und diese einfließen zu lassen in die Gestaltung einer neuen Gesellschaft.

Es läuft wohl schlussendlich auf die Frage hinaus, ob der Mensch sich von Natur aus so schlecht verhält, wie er es in diesem System tut und ob das kapitalistische System dazu geeignet ist, dieses von Natur aus schlechte Verhalten in ein Verhalten zu übersetzen, welches dem Gemeinwohl immerhin einen kleinen Ertrag bringt (egoistisches Streben=Verbesserung des Wohlstandes Aller) oder ob es das kapitalistische System ist, welches dieses Verhalten beim Menschen hervorruft, da es ihn dafür belohnt und es ihm ständig genügend Anreize gibt, sich zu jederzeit unsozial zu verhalten. Die Beantwortung dieser Frage ist von elementarer Bedeutung, wenn es darum geht, sich zu überlegen, wie ein gesellschaftliches Zusammenleben in der Zukunft aussehen soll.

Wir vertreten die Auffassung (und mit uns breite Teile der oben aufgeführten Wissenschaften), dass die Umwelt und damit verbunden das gesellschaftliche System, das menschliche Verhalten entscheidend beeinflussen. Wie können wir uns also weiter entwickeln, zivilisierter werden, wenn wir in einem solch feindlich gesinnten System aufwachsen? Dieses System wird immer wieder korruptes, verbrecherisches Verhalten fördern. Es ist Zeit, ein System zu schaffen, welches den Menschen dient und nicht umgekehrt. Wir brauchen ein System, welches den Menschen eine Umgebung ermöglicht, indem soziales Verhalten und Beiträge zum Gemeinwohl begünstigt werden. Ein System, indem technische Möglichkeiten voll genutzt werden und nicht aus Profitgier zurückgehalten werden. Wir brauchen ein System, das im Einklang mit der Natur existiert und diese nicht zerstört wie das aktuelle, in dem immer wiederkehrender Konsum mit all seiner unnötigen Verschwendung und maßlosen Verschmutzung notwendig ist, damit es überhaupt bestehen kann.

Wir sind der Überzeugung, dass in einem solchen System Politiker nicht mehr nötig sind. Politiker tragen nichts zum Wohl der Menschen bei. Im aktuellen System ist die Regierung eines Landes nicht für seine Bürger da, so wie es eigentlich sein sollte, sondern sie funktioniert wie eine Art Mutterkonzern für all die anderen Konzerne im Land. Denn was ist am Ende in diesem System wichtig für dieses und alle anderen Länder der Erde? Dass es wirtschaftlich erfolgreich ist, daran wird alles gemessen. Dadurch hat jede Regierung ein Interesse am wirtschaftlichen Status seiner Nation. Profitiert die Wirtschaft, und mit ihr einzelne große Unternehmen, von den Entscheidungen der Regierungen, so werden natürlicherweise auch die Verantwortlichen in der Regierung davon profitieren. Es ist ein Geben und Nehmen. Lobbyismus und Korruption sind somit auch hier fortwährende Bestandteile des Systems. Trifft eine Regierungspartei unpopuläre Maßnahmen gegen das Interesse der einzelnen Unternehmen, wird es nicht allzu lange dauern, bis eine andere Partei breite unternehmerische und mediale Unterstützung erfährt und somit an Macht gewinnt. Deshalb ist es unmöglich, dass Parteien und/oder Regierungen einen echten Wandel vollziehen könnten. Bestes Beispiel ist die Partei „Die Grünen“, die während ihrer Regierungszeit sämtliche Ideale über Bord warf, einschließlich das einer „Anti-Kriegs-Partei“.

Unsere Frage ist deshalb: Was macht Sie glauben, dass Sie mit Ihrem Vorhaben, mit einer eigenen Partei zur übernächsten Bundestagswahl anzutreten, einen wirklichen Wandel bewirken könnten? Wir sind der Überzeugung, dass echter Wandel nur vom Volk ausgehen kann. Und dass das Volk in diesem System, welches sich Demokratie schimpft, keine echte Stimme mehr hat, sollte aus den obigen Ausführungen klar hervorgegangen sein. Deshalb plädieren wir nicht für einen Marsch durch die Institutionen, sondern zunächst für eine breite Aufklärung der Öffentlichkeit über die unüberwindlichen Probleme des monetären Systems um uns gleichzeitig für eine Gesellschaft einzusetzen, die ohne Macht und ohne Geld auskommt. Dies kann nur funktionieren, wenn die Menschen möglichst viele Informationen zur Verfügung haben, weil sie nur dann verstehen werden, dass eine solche Gesellschaft möglich ist.

Wir würden uns sehr über eine Antwort Ihrerseits freuen. Trotz dieser Kritik an Ihrem Vorhaben, möchten wir noch einmal betonen, wie sehr wir Ihre Arbeit und Ihr Engagement zu schätzen wissen. Deshalb setzen wir uns auch dafür ein, dass Ihr Wissen weiter verbreitet wird.

Mit freundlichen Grüßen

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